Finanzbetrug
Bundesnetzagentur warnt vor Deepfake-Anrufen im Namen von Banken
Täter klonen Stimmen in Echtzeit und geben sich als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus.

Meldung bearbeitet von Miriam Sadowski, Diplom-Journalistin
Redakteurin Finanzen und Pflege
Veröffentlicht am 16.02.2026
- Quelle der Meldung
- Bundesnetzagentur
- Risikoeinschätzung
- mittel
Die Bundesnetzagentur warnt vor Betrügern, die mit Deepfakes und Stimmklonen in Echtzeit Bankmitarbeiter, Polizisten oder Support-Techniker imitieren, um an Kontodaten zu kommen. Ein Fall aus Ludwigshafen zeigt, wie Opfer zur Herausgabe von Geheimzahl und Bankkarte gedrängt wurden. Im Jahr 2025 registrierte die Behörde 85.158 Meldungen zu Rufnummernmissbrauch.
Die Fakten im Überblick
- Warnung vom 15. Februar 2026
- Einsatz von Deepfakes und Stimmklonen in Echtzeit
- 85.158 Meldungen zu Rufnummernmissbrauch im Jahr 2025
Das empfiehlt die Redaktion
- Bei unerwarteten Anrufen auflegen und selbst über eine bekannte Nummer zurückrufen
- Geheimzahl, TAN und Bankkarte niemals telefonisch herausgeben
Rechtsgrundlage
Paragraf 66k Telekommunikationsgesetz
Quellen
Themen dieses Beitrags
- Deepfake Anruf Bank
- Telefonbetrug KI Stimme